Erleben

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Erleben: AGs

Big Band Bergen (Schulband der Oberschule Bergen)

Allgemeines:

Seit nunmehr 28 Jahren hat sich aus einer AG für Blechblasinstrumente heraus unsere auch über die Stadtgrenzen Bergens hinaus bekannte Bigband entwickelt und etabliert. Sie spielt im regionalen Umfeld auf Volksfesten und zu besonderen Anlässen (Sportlerehrungen von Stadt, Landkreis, Kreissportbund, TuS Bergen // Jubiläen von Stadt, TuS Handballabteilung, Standortverwaltung // Sommerfest Heidehäuser // Gemeindefest Sülze // Kartoffelfest Sülze …).


Geschichte: Als damals (im August 1986) Detlef Höhlein als Musiklehrer neu an die Schule kam, bot er eine AG für Blechbläser an. Mit vier Trompeten (Anja Dageförde, Claudia Penk, Mirco Meyer und Kai Lindhorst) und einer Posaune (D.Höhlein) wurden zunächst Choräle aus der Posaunenchorliteratur geblasen. Sehr schnell kam dann der Wunsch auf, auch modernere und schwungvollere Stücke zu spielen. Zwei der ersten und heute immer noch beliebten Stücke waren der „St. James Infirmary Blues“ und „Hello Dolly“. Mit E-Bass, Keyboard und Schlagzeug (Privateigentum von RL Dieter Gonsch) wurden die Blechbläser verstärkt. Dem ersten öffentlichen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Bergen (1. Advent 1987) folgten 15 weitere Weihnachtsmärkte in den darauffolgenden Jahren.


Spenden und Zuwendungen des Schulträgers ermöglichten Anschaffungen von Instrumenten und Equipment (14 Saxophone, 3 Trompeten, 4 Posaunen, 3 Schlagzeuge, div. Gitarren und viele Keyboards sowie Verstärker und technische Geräte gehören inzwischen dazu). Schülerinnen und Schüler kamen bald aus eigenem Interesse dazu. Sie wollten entweder gleich mitspielen oder in Anfänger-AGs ein Instrument erlernen. Das Konzept, auch nach deren Schulzeit weiterhin ehemalige SchülerInnen in der Band zu halten, führte zu einer Steigerung des Niveaus und hatte auch das Ziel, dass Schüler von älteren bzw. ehemaligen lernen können. Das Konzept bewährt sich seit über 25 Jahren, wie die das Folgende zeigt.


Highlights: Mit besonderen Konzerten im Stadthaus Bergen wurden inzwischen folgende Jubiläen gefeiert:

  • das 10-jährige Bestehen der Band … Zu diesem besonderen Anlass wurde eine CD eingespielt, welche einen Querschnitt aus dem Repertoire und ein Dokument des musikalischen Könnens darstellt,
  • das 15 – und das 20-jährige Bestehen sowie
  • das 25-jährige Bestehen, dessen Stellenwert als Meilenstein der Bandgeschichte wiederum mit einer CD-Produktion besonders hervorgehoben wurde.

 

25 Jahre Big Band Bergen, Oberschule Bergen

Ausblick:

Zeitgleich mit unserem 25-jhrigen Jubiläum ging eine schulische Ära in Bergen zu Ende. Die Hermann-Ehlers-Realschule wurde mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 in die Oberschule Bergen umstrukturiert. Unsere Bigband ist seit dem Schulband der Oberschule Bergen und muss sich als solche erst einmal eine neue Geschichte erarbeiten/erspielen. Trotz erschwerter Bedingungen (veränderte Schülerschaft, Wertewandel) sind wir guten Mutes und arbeiten stetig daran, Jugendlichen auch weiterhin die Musikstile Blues, Swing, Jazz, Jazz-Rock, Latin und Pop durch die Praxis (Instrumentalspie) näher zu bringen.

 

Ziele:

Folgende Ziele der Bandarbeit sind aus pädagogischer und musikpädagogischer Sicht zu nennen:

  • Förderung des Selbstwertgefühls, des Selbstvertrauens, der Kommunikation und sozialen Kontakte durch gemeinschaftliches Musizieren
  • Förderung einer möglichst lebenslangen aktiven und sinnvollen Freizeitgestaltung
  • Förderung der Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, der Selbstverwirklichung und damit der Lebensfreude und Gesunderhaltung
  • Förderung der Toleranz gegenüber unterschiedlichsten Musiken und Musikern durch das eigene Erfahren und Erleben im praktischen Umgang mit Musik sowie der Entwicklung einer begründeten kritischen Haltung
  • Förderung des Schullebens und der aktiven Beteiligung daran

Konzept:

Die in der heutigen Musikpädagogik propagierten Methoden (Klassenmusizieren, Bandarbeit, Bläserklassen, …) mit der Intention „learning by doing“ oder mit anderen Worten: Musik lernt man nur durch das Musikmachen, bilden auch für mich seit 28 Jahren die Grundlagen meiner „Bigband-Arbeit“.
Das Übergeordnete Ziel dieses Vorgehens ist es, eine möglichst schnelle Spielfähigkeit zu erlangen, die den schnellen Einstieg in die Band ermöglicht.


Dabei wird eine Abweichung vom stringenten Vorgehen einer Instrumentaldidaktik bewusst in Kauf genommen, da „Freude und Spaß“ wesentliche Faktoren bei der Motivation zum Spielen eines Instrumentes sind. Das bedeutet, dass das gemeinsame Spielen bewusst initiiert und gefördert wird, auch wenn die Spielfähigkeit (das Können und die Technik) noch dem Anfängerstadium entspricht. Daher lautet unser Motto: „Falsche Töne sind erlaubt!“

 

Prinzipien der Bandarbeit:

  1. Jede Schülerin, jeder Schüler und auch jede außerschulische Person (Eltern, Schüler anderer Schulen) werden integriert.
  2. Jede/Jeder wird nach seinen Fähigkeiten eingesetzt und erwirbt nach und nach neue Kompetenzen durch zusätzliche Förderung in „Aufbau-AGs“ (Instrumental AGs für Anfänger).
  3. Aus der Erfahrung heraus haben sich bestimmte Musikstücke (Standards) bewährt, die den Einstieg in unser Ensemble schnell ermöglichen.
  4. Das Repertoire bleibt über lange Zeit relativ konstant, welches das sofortige und flexible Mitspielen bereits entlassener Schülerinnen und Schüler ohne zusätzliche Proben bei Auftritten erleichtert.
  5. Anfänger lernen von älteren Schülern (Schülerexperten).

 Aufbau-AGs für den Anfangsunterricht bzw. zur Förderung fortgeschrittener Instrumentalisten ergänzen das Angebot.

Übungszeiten:

  • Bigband freitags 7./ 8. Stunde (13.30 – 15.00 Uhr)
  • Little Bigband montags 7./8. Stunde (13.30 - 15.00 Uhr)
  • Anfänger nach Terminvereinbarung


Leitung: Herr Höhlein